Wechselrichter vom Internet trennen. Ohne auf etwas zu verzichten.
Viele PV-Anlagen sind über die Cloud ihres Herstellers von außen erreichbar. Mit der ORCA Node bleiben Überwachung und Steuerung vollständig erhalten, der Zugang von außen entfällt. Heute bestellbar.
Photovoltaik ist längst systemrelevant. In der Schweiz gibt es rund 338.000 Solaranlagen, zu Spitzenzeiten liefern sie mehr Strom als alle Schweizer Kernkraftwerke zusammen. Ein Bericht der SRF-Sendung „Rundschau“ vom 16. September 2026 zeigt, wo die Schwachstelle liegt: bei den Wechselrichtern und ihrer Verbindung ins Internet. Im schlimmsten Fall, so der Bericht, könnte sie große Blackouts auslösen.
Die meisten Wechselrichter sind ab Werk mit der Cloud ihres Herstellers verbunden. Darüber laufen Monitoring, App und Firmware-Updates. Über denselben Weg lassen sich die Geräte aber auch einstellen, drosseln oder abschalten. Wer diesen Zugang kontrolliert, hat Zugriff auf die Leistung der Anlage. Bei einem einzelnen Hausdach ist das ärgerlich. Bei einem Solarpark, oder bei vielen Anlagen gleichzeitig, wird es zum Risiko für das Netz.
Ein Befehl von außen, und die Anlage steht
Die Grafik zeigt beide Varianten. Wählen Sie oben die Variante und lösen Sie selbst einen Fernbefehl aus.
Die Wechselrichter verlieren das Internet, Sie verlieren nichts
Die ORCA Node wird im Park eingebaut und spricht mit den Wechselrichtern direkt im lokalen Netz, über die Schnittstellen, die die Geräte ohnehin mitbringen. Danach können die Wechselrichter vom Internet getrennt werden. Eine Hersteller-Cloud ist nicht mehr nötig.
Alles, was die Hersteller-App bisher geboten hat, steht in ORCA zur Verfügung: Leistung und Ertrag in Echtzeit, Langzeitaufzeichnung, Störmeldungen per Push-Nachricht und Auswertungen pro Wechselrichter oder Park. Dazu kommen die Eingriffe, die im Betrieb gebraucht werden. Probieren Sie es aus:
Typische Eingriffe, alle direkt aus ORCA:
- Wirkleistung begrenzen, z. B. auf 70 % oder Nulleinspeisung
- Wechselrichter ein- und ausschalten
- Blindleistung und cos φ vorgeben
- Vorgaben von Netzbetreiber und Direktvermarkter umsetzen
- Überschuss nutzen, Eigenverbrauch regeln
- Batteriespeicher laden und entladen
- Zeitprogramme und Sollwerte
- Störungen quittieren
Jeder Schreibzugriff wird protokolliert: wer, wann, welcher Wert. Damit ist jederzeit nachvollziehbar, wer an der Anlage etwas verändert hat.
Getrennt vom Internet heißt nicht unerreichbar
Nach außen bleibt genau ein Weg: die ORCA Node. Sie baut selbst eine verschlüsselte Verbindung zur ORCA Plattform in einem deutschen Rechenzentrum auf und braucht keinen Zugang von außen. Wer die Anlage aus der Ferne bedient, meldet sich dort mit eigenem Konto und eigenen Rechten an. Ein direkter Weg zu den Wechselrichtern, für den Hersteller oder sonst jemanden, existiert nicht mehr.
Die Messdaten bleiben am Standort auf der Node und werden verschlüsselt auf dem Server gesichert. Fällt das Internet einmal aus, erfasst und speichert die Node die Daten lokal weiter, Regelungen und Grenzwerte bleiben aktiv. Ein Datenverlust bei Internet-Ausfällen ist nicht zu befürchten. Firmware-Updates der Wechselrichter kommen nicht mehr ungefragt, sondern dann, wenn Sie es entscheiden.
| Heute | Mit ORCA | |
|---|---|---|
| Verbindung ins Internet | jeder Wechselrichter einzeln | nur die Node, verschlüsselt |
| Zugriff durch Hersteller | jederzeit möglich | kein Weg zu den Geräten |
| Firmware-Updates | automatisch, vom Hersteller | wann Sie entscheiden |
| Eingriffe nachvollziehbar | kaum | jeder Schreibzugriff protokolliert |
| Daten | in der Cloud des Herstellers | am Standort, Backup in Deutschland |
Ein Park, eine Plattform
In einem Solarpark arbeiten nicht nur Wechselrichter. Geeichte Zähler am Netzanschluss, Batteriespeicher, Einstrahlungs- und Temperaturfühler, Trafostation und Steuerungen liefern ebenfalls Daten, meist in eigenen Systemen. ORCA führt sie über dieselbe Node zusammen (technische Daten der Node). Die Einspeisung lässt sich direkt mit dem Zählerwert vergleichen, ein Minderertrag mit Einstrahlung und Temperatur.
Wechselrichter
Heute dieser Hersteller, morgen ein anderer
ORCA deckt die üblichen Wechselrichter-Hersteller ab, über Modbus TCP, SunSpec und herstellereigene Schnittstellen. Für den Betrieb spielt die Marke danach keine Rolle mehr: Alle Geräte erscheinen in derselben Darstellung, melden auf dieselbe Art und werden gleich bedient.
Wer mehrere Parks betreibt, gewinnt damit Freiheit. Neue Anlagen können mit anderen Geräten gebaut, einzelne Wechselrichter durch andere Modelle ersetzt werden. Plattform, Auswertungen und Abläufe im Betrieb bleiben dieselben.
So läuft die Umstellung
Die Umstellung erfolgt Park für Park und ohne Unterbrechung der Einspeisung. Die Hersteller-Cloud wird erst abgeschaltet, wenn in ORCA alles läuft.
Bestand erfassen
Wechselrichter, Zähler, Fühler und Netzwerk im Park aufnehmen.
Node einbauen
Geräte im lokalen Netz anbinden, Datenpunkte und Meldungen einrichten.
Parallel prüfen
Werte vergleichen, Eingriffe und Meldungen gemeinsam testen.
Trennen
Internetverbindung der Wechselrichter abschalten. Ab dann läuft alles über ORCA.
Für PV-Anlagen-Besitzer, Betreiber von PV-Parks und Versorger
Die Lösung richtet sich an alle, die größere oder mehrere PV-Anlagen besitzen oder betreiben: Eigentümer großer Dachanlagen, Betreiber von Solarparks, Stadtwerke und Energieversorger. Sie ist heute bestellbar und lässt sich Park für Park einführen, unabhängig davon, welche Wechselrichter heute verbaut sind.
Beginnen Sie mit einem Park.
Pilot an einem Ihrer Solarparks. Sechs Monate ohne Plattformkosten. Hardware und unser Aufwand werden je nach Anlage verrechnet.
